Couchhero
31Okt/105

Happy Halloween!

Happy Halloween!

Happy Halloween!

Feiert schön und lasst Euch nicht von den bösen Geistern erwischen! Ich werde mal meine Filmsammlung nach geeignetem Gruselmaterial für heute Abend durchforsten. Habt Ihr ein paar Film-Tips? Was schaut Ihr Euch an Halloween an? Freue mich auf Eure Empfehlungen!

24Okt/102

Bye-bye, Walkman

Die ein oder andere Nachrichtenmeldung widmete sich an diesem Wochenende dem Elektronikkonzern Sony. Klammheimlich hat man dort endgültig die Produktion des "Walkman" eingestellt. Die Jüngeren unter Euch wissen vielleicht gar nicht mehr, was das ist - Musik wird schließlich mit dem MP3-Player wiedergegeben. Auch wenn ich selbst seit vielen, vielen Jahren meine Musik über den iPod genieße, so war der Walkman von Sony doch mein erster mobiler Musikplayer. Von mp3 hatte man damals natürlich noch keine Ahnung - Musik wurde von Kassette wiedergeben! Das waren noch Zeiten! Stundenlang saß man vor der Anlage, lauschte der Musik im Radio und war beständig damit beschäftigt, im richtigen Moment die Aufnahmetaste zu drücken. So kamen nach und nach stattliche Musiksammlungen zusammen, die man dann wiederum in (oftmals stundenlanger) harter Arbeit auf andere Kassetten überspielte. Musik diente damals auch als Übermittler von Botschaften. Und so entstanden tolle Tapes - vom aktuellen Partymix bis hin zur Liebeserklärung an die Angebete.

Sony Walkman: 1979 - 2010

Sony Walkman: 1979 - 2010

Auch wenn es hunderte von Modellen gab - der einzig richtige Kassettenspieler war der Walkman von Sony. Metallgehäuse, Metallic-Lackierung und vorstehende Knöpfe zur Bedienung. Der Profi trug das Gerät in der Ledertasche am Gürtel, die Bügelkopfhörer auf dem Kopf oder (wenn man gerade mal nicht hörte) um den Hals.

Mit dem Ende der Kassette ging dann auch die Ära des Walkman zu Ende. Auch wenn Sony den Namen über die Jahre hinweg auch für MiniDisc-Player, CD-Player und mittlerweile auch Handys nutzt. Der echte Walkman spielte Kassetten.

23Okt/103

FaceTime für den Mac

FaceTime im Test

FaceTime im Test

Seit ein paar Tagen ist Apples FaceTime in einer Beta-Version für alle Mac-Nutzer verfügbar. iPhone 4 (sowie iPod Touch) Besitzern wird das Programm zur (kostenlosen) Videotelefonie bereits ein Begriff sein, auf der Keynote am 20. Oktober präsentierte Apple dann endlich auch Lösungen für den Mac. Damit ist es nun möglich, zwischen iPhone 4, iPod Touch und jedem (einigermaßen aktuellen) Mac mit Webcam per Video zu telefonieren zu führen. Im Moment ist das Programm Mac-exklusiv, Windows-Nutzer müssen sich noch gedulden - wobei anzunehmen ist, dass es früher oder später eine passende Lösung für die Konkurrenz geben wird.

Natürlich erfindet FaceTime das Rad nicht neu - gerade für Videotelefonie gibt es natürlich schon reichlich Apps. Neu ist jedoch die nahtlose Integration auf zahlreichen - auch mobilen - Geräten und die reibungslose Anwendung, ohne sich irgendwo groß registrieren zu müssen. Zur Identifizierung der User nutzt Apple die sogenannte Apple-ID. Diese ID dient bspw. auch zur Anmeldung in iTunes, zum Online-Kauf bei Apple oder beim Email-Dienst me.com. Wer ein Apple-Gerät besitzt, verfügt also mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit auch über eine entsprechende ID. Für FaceTime bleibt dem User überlassen, die bereits hinterlegte Emailadresse der Apple-ID zu verwenden oder eine neue Adresse zu definieren. Diese wird dann mit der ID verknüpft. Ich habe mich für letztere Variante entscheiden, da ich so auch meine FaceTime-ID preisgeben kann, ohne gleich mein Apple-Konto verraten zu müssen.

Wer nun über FaceTime jemanden "anrufen" möchte, wählt einfach die entsprechende Emailadresse aus. Wer einen Kontakt auf dem iPhone 4 erreichen möchte, wählt ganz normal dessen Mobilnummer. Ob auf dem Mac, dem iPod oder dem iPhone - FaceTime läuft im Hintergrund mit, man ist also jederzeit erreichbar. Bei eingehendem Anruf wird man von dem Programm benachrichtigt. Voraussetzung ist natürlich, dass das Gerät auch eingeschaltet ist und sich in einem WLAN-Netz befindet.

Die Sprach- und Videoqualität war in bisherigen Tests sehr gut - egal ob auf dem Mac oder einem mobilen Gerät. Ich bin beruflich viel unterwegs und nutze das Programm seit Release, um Abends mit meiner Freundin zu telefonieren. Sie sitzt dabei am MacBook, ich telefoniere über das iPhone 4. Es spart nicht nur erheblich Kosten, es ist auch viel, viel schöner, wenn man sich nicht nur hört sondern auch sieht. Diesbezüglich hat sich FaceTime bisher bewährt.

Wer über die entsprechende Ausstattung verfügt, sollte das Programm auf jeden Fall einmal testen. Bisher befindet man sich ja noch im Beta-Test. Ich bin gespannt, was das fertige Programm dann können wird - vielleicht ist man ja irgendwann nicht mal mehr auf ein WLAN-Netz angewiesen.

FaceTime bei Apple herunterladen.

10Okt/105

[Blu-ray] Fanboys

Fanboys

Fanboys

Das Jahr 1998. Der Star Wars-Hype ist wenige Wochen vor dem Start von Episode I auf einem neuen Höhepunkt. Ausgerechnet jetzt müssen die eingefleischten Fans Hutch, Windows und Eric erfahren, dass ihr alter Schulfreund Linus unheilbar an Krebs erkrankt ist und die Premiere des heiß ersehnten Filmes vermutlich nicht mehr erleben wird. Um ihm eine Freude zu bereiten, schmieden die Freunde einen verwegenen Plan. Sie wollen in George Lucas' "Skywalker-Ranch" einbrechen, um eine Kopie von Episode 1 zu klauen und dem todkranken Linus vorführen zu können. Und so begeben sie sich auf eine Reise quer durch Amerika - wobei Star Trek-Fans nur eine der Schwierigkeiten sind, denen sie sich zu stellen haben.

"Fanboys" ist eine liebevolle Hommage an die "Star Wars" Filme und ganz besonders an alle Fans da draußen, für die die Sage um die Sternenkrieger viel mehr als nur ein einfacher Film ist. Die als klassisches Roadmovie konzipierte Story hat dabei zwar nicht allzu viel Tiefgang, die zahlreichen zu bedienenden Klischees, Seitenhiebe und Angriffe auf die "Star Trek" Konkurrenz machen dies aber um Längen wett. Und so darf sich der Zuschauer auf ein geballtes Feuerwerk an Gags und Offenbarungen freuen. Positiv fällt auf, dass man auf den sonst oft vertretenen Fäkalhumor konsequent verzichtet.

Spätestens, wenn sich die vier Nerds mit dem Schlachtruf Niemand nennt Han Solo eine Schwuchtel auf kostümierte "Star Trek" Fans stürzen, muss man die Charaktere einfach in sein Herz schließen. Man nimmt den Darstellern dabei tatsächlich ab, was sie für "Star Wars" empfinden. Besonders hervorzuheben ist der Auftritt von Kristen Bell als Fangirl Zoe, die hoffnungslos in den nerdigen Windows verliebt ist. Sehr gelungen sind darüber hinaus die zahlreichen Gastauftritte verschiedener "Star Wars" Darsteller (bspw. Billy Dee Williams und Carrie Fisher) sowie einiger Hollywoodgrößen - inkl. William Shatner und Kevin Smith.

Auch wenn der Streifen sicher nicht den Ansprüchen für einen intelligenten Filmabend genügt. Für einen gelungenen Abend mit ein paar Freunden - idealerweise "Star Wars" Fans - ist der Film bestens geeignet. Und da sowohl DVD (Affiliate-Link) als auch Blu-ray Disc (Affiliate-Link) bei Amazon nur um die zehn Euro kosten, kann man da gar nichts falsch machen!

3Okt/100

Freedom, Freedom, Freedom, Oi!

Einen wunderbaren Freiheitstag Euch allen!

Einen wunderbaren Freiheitstag Euch allen!