Kurzreview 1
Für ausführliche Filmkritiken fehlt mir derzeit die Zeit. Anbei findet Ihr daher ein paar kurze Worte zu den Filmen, die ich mir in den letzten Tagen so angesehen habe. Die "großen" Filme erhalten natürlich nach wie vor auch eine eigene Kritik.
Elektra - Die von einem Martial-Arts-Spezialisten ausgebildete Profikillerin Elektra will gerade den Job an den Nagel hängen, als man ihr zwei Millionen Dollar für einen letzten Auftrag anbietet. Doch als sie ausgerechnet die kleine Abby und ihren Vater Mark töten soll, hält irgend etwas sie zurück. Mehr noch, sie rettet ihnen sogar das Leben, als Schergen des mysteriösen Geheimbunds "The Hand" die beiden ins Jenseits befördern wollen. Da stellt sich heraus, dass Abby ein mächtiges Geheimnis in sich trägt...
Klar, ich habe hier keine ausgefeilte Comic-Verfilmung, wie bspw. Batman oder Iron-Man, erwartet. Aber irgendwie doch darauf gehofft, zumindest anständige und kurzweilige Actionkost vorgesetzt zu bekommen. "Elektra" ist leider nichts weiter als ein Mix aus undurchsichtiger Story und langweiliger Kampfszenen. Offenbar hat man das Budget des Streifens ausschließlich in die diversen (schlechten und hanebüchenen) Special-Effects gesteckt. Einziger Lichtblick ist Jennifer Garner in ihrem sexy Outfit. Das war's dann aber leider auch schon. Den Film kann man sich getrost schenken.
Armored - Eine Gruppe von Kollegen einer auf Geldtransporte spezialisierten Sicherheitsfirma riskieren ihr Leben, als sie den ultimativen Raubüberfall starten - auf die eigene Firma. Mit einem scheinbar todsicheren Plan hoffen die Männer auf millionenschwere Beute, ohne dabei jemanden verletzen zu wollen. Doch als ein unerwarteter Zeuge auftaucht, eskaliert die Situation und alle Pläne platzen...
An den Streifen ging ich völlig ahnungslos heran - und wurde positiv überrascht. Der Film ist ein spannender Action-Thriller. Die Handlung fesselt den Zuschauer an den Bildschirm, die Darsteller sind überzeugend. Auch wenn die Story vielleicht nicht unbedingt genial ist, so ist sie handwerklich auf jeden Fall gelungen. Persönlich fehlte mir der große Knall zum Ende hin, da war dann doch zu schnell die Luft raus. Einschalten kann man trotzdem, kurzweilige Unterhaltung ist auf jeden Fall garantiert.
Far Cry - Ex-Elite-Soldat Jack Carver führt ein beschauliches Leben als Bootsführer für Touristen an der US-Westküste. Damit ist es jedoch vorbei, als die attraktive Journalistin Valerie auftaucht und ihn bittet, sie zu einer Militärinsel zu bringen. Auf der Insel herrscht der zwielichtige Dr. Krieger, der für das Militär geheime Gen-Experimente durchführt und eine monströse Kampfeinheit geschaffen hat. Jack muss ihn stoppen und Valerie retten, notfalls im Alleingang gegen eine ganze Armee...
Wieder mal ein Film von Uwe Boll... Wieder mal Mist... Es ist kaum in Worte zu fassen, wie schlecht dieser Streifen ist. Die Handlung ist öde, die Darsteller - inkl. Til Schweiger - grottenschlecht und die Action sowie die paar harmlosen Gore-Szenen allenfalls drittklassig. Keine Ahnung, warum ich mir diesen Film überhaupt angetan habe. Macht einen weiten Bogen um den Streifen. Ihr werdet nur enttäuscht.






