[Kino] Kindsköpfe (2010)
Fünf alte Freunde und ehemalige Sportkameraden (Adam Sandler, Kevin James, Chris Rock, Rob Schneider und David Spade) treffen sich nach vielen Jahren wieder, um ihrem verstorbenen Basketball-Trainer aus Kindheitstagen die letzte Ehre zu erweisen. Zusammen mit ihren Ehefrauen (u.a. Salma Hayek) und Kindern verbringen sie das lange Feiertagswochenende rund um den 4. Juli in einem Haus am See, wo sie vor langer Zeit einmal ihre Meisterschaft gefeiert haben. Die Freunde versuchen, da anzuknüpfen, wo sie damals aufgehört haben, und stellen fest, dass Älterwerden nicht automatisch auch Erwachsenwerden bedeutet...
Nach Monaten haben wir es tatsächlich endlich mal wieder ins Kino geschafft. Bei der Wahl des Filmes setzte sich meine Freundin durch. Ich wollte ja eigentlich das "A-Team" sehen. Das hole ich mit etwas Glück aber nächste Woche nach. Rückblickend haben wir aber auch mit "Kindsköpfe" nichts falsch gemacht. Der Film ist im Grunde nichts weiter als die Aneinanderreihung lustiger Szenen und Momente, die situationsbedingt mal auf den einen, mal auf den anderen Hauptdarsteller zugeschnitten sind. Und so dürfen Sandler, James und Co. ein Feuerwerk an unterschiedlichsten Gags zünden. Familienfreundlich, wie der Film ist, bleibt dabei alles über der Gürtellinie. Fäkalhumor hat der Streifen dank seiner Besetzung auch wirklich nicht nötig. Dass die Story auf einen Bierdeckel passen würde und ungefähr so viel Tiefgang wie eine Öllache auf dem Wasser hat, fällt überraschenderweise so gar nicht ins Gewicht. Dafür unterhalten die Comedy-Stars die Zuschauer einfach zu gut. Im Grunde fühlte ich mich die ganze Zeit an eine erwachsene Version von "American Pie" erinnert. Und ganz ehrlich. Wer von uns saß noch nicht Abends mit ein paar guten Freunden bei einem Bier zusammen und lies die alten Zeiten Revue passieren?
"Kindsköpfe" verbreitet ausschließlich gute Laune (der traurigste Moment ist wohl die Erkenntnis, dass es die Zahnfee nicht gibt) und lässt die Zeit wie im Flug vergehen. Der ausgesprochen angenehme Soundtrack trägt dazu bei, dass sich der Zuschauer 102 Minuten lang wie auf einer Sommerparty fühlt. Wer den Film noch nicht gesehen hat, greift sich am Besten die Freundin, etwas Kühles zu trinken und einen Eimer Popcorn. Und dann nichts wie ab in den Kinosaal. Falsch machen kann beim dem Streifen wirklich nichts. Und ich werde beim nächsten Treffen mit meinen Freunden mal eine Runde "Pfeil-Roulette" vorschlagen...




